Großbrand auf der Mülldeponie (Brandeinsatz)
25.06.2009 01:37 Uhr
Einsatzkategorie: Brand Allgemein
Einsatzort: Mülldeponie, Zweibrücken-Mörsbach
Großbrand auf der Mülldeponie im Stadtteil Mörsbach - über 100 Feuerwehrleute mehrere Tage im Einsatz
Gegen 1.30 Uhr in der Nacht zum Mittwoch informierte der Sicherheitsdienst der Mülldeponie Zweibrücken die Feuerwehr über einen Brand in einer Lagerhalle.
Den eintreffenden Kräften bot sich das Bild eines sich schnell ausbreitenden Feuers in einer mit Gewerbemüll gefüllten Lagerhalle. Das Feuer griff bereits auf vor dem Gebäude lagernde Abfälle über.
Auf Grund dieser Lage löste die Leitstelle direkt Vollalarm für die Stadt Zweibrücken und die Vororte Rimschweiler und Wattweiler aus. Auch wurden die Feuerwehren der umliegenden Städte und Gemeinden, sowie die Berufsfeuerwehren aus Saarbrücken und Kaiserslautern, die Werksfeuerwehr der Firma BASF, das THW Zweibrücken und die Flughafenfeuerwehr Zweibrücken hinzugezogen.
Die Einsatzstelle wurde in mehrere Abschnitte rund um das Gebäude und Wasserentnahme unterteilt. Die Wasserentnahme erfolgte aus zwei Wasserrückhaltebecken mittels drei Tragkraftspritzen der Löscheinheiten Mörsbach, Rimschweiler und Wattweiler. Zusätzliche wurde ein Pendelverkehr eingerichtet.
Neben dem Angriff auf die brennen Müllberge waren einige Feuerwehrangehörige mit der Verhinderung einer Brandausbreitung auf neben dem Gebäude lagernde Paletten, Fahrzeuge und weitere Gebäude beschäftigt.
Trotz des schnellen Eingriffs konnte eine Ausbreitung auf die direkt an die Halle angrenzende Sortieranlage, die nur durch eine dünne Blechwand getrennt war, nicht verhindert werden.
In den frühen Morgenstunde konnten die mit der Eindämmung der Brandausbreitung beschäftigten Kräfte wieder auf die Hallen umverlagert werden, da der starke Funkenflug nachgelassen und das Feuer in die Halle zurück gedrängt werden konnte, so dass die Paletten nicht mehr in Gefahr waren. Die gefährdeten Fahrzeuge wurden inzwischen durch Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe außer Gefahr gebracht.
Gegen 8 Uhr trafen genügend Schaummittel ein, so dass ein umfassender Angriff von allen Seiten der Hallen gefahren werden konnte. Erst hiernach konnte Feuer unter Kontrolle gemeldet werden.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis ca. 17 Uhr am Freitag Nachmittag hin. Der gesamte Müll musste aus der einsturzgefährdeten Halle ausgeräumt und abgelöscht werden.
Während des gesamten Einsatzes wurden Messproben in verschiedenen Bereichen des Umlandes gezogen. Die Bevölkerung wurde gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Nach Auskunft der Polizei wird der Schaden auf 4-7 Millionen Euro geschätzt, die Hallen werden voraussichtlich abgerissen werden müssen.
Am kommenden Montag sollen die Ermittlungen des Landeskriminalamtes beginnen.
Video des Brandes beim SWR
Den eintreffenden Kräften bot sich das Bild eines sich schnell ausbreitenden Feuers in einer mit Gewerbemüll gefüllten Lagerhalle. Das Feuer griff bereits auf vor dem Gebäude lagernde Abfälle über.
Auf Grund dieser Lage löste die Leitstelle direkt Vollalarm für die Stadt Zweibrücken und die Vororte Rimschweiler und Wattweiler aus. Auch wurden die Feuerwehren der umliegenden Städte und Gemeinden, sowie die Berufsfeuerwehren aus Saarbrücken und Kaiserslautern, die Werksfeuerwehr der Firma BASF, das THW Zweibrücken und die Flughafenfeuerwehr Zweibrücken hinzugezogen.
Die Einsatzstelle wurde in mehrere Abschnitte rund um das Gebäude und Wasserentnahme unterteilt. Die Wasserentnahme erfolgte aus zwei Wasserrückhaltebecken mittels drei Tragkraftspritzen der Löscheinheiten Mörsbach, Rimschweiler und Wattweiler. Zusätzliche wurde ein Pendelverkehr eingerichtet.
Neben dem Angriff auf die brennen Müllberge waren einige Feuerwehrangehörige mit der Verhinderung einer Brandausbreitung auf neben dem Gebäude lagernde Paletten, Fahrzeuge und weitere Gebäude beschäftigt.
Trotz des schnellen Eingriffs konnte eine Ausbreitung auf die direkt an die Halle angrenzende Sortieranlage, die nur durch eine dünne Blechwand getrennt war, nicht verhindert werden.
In den frühen Morgenstunde konnten die mit der Eindämmung der Brandausbreitung beschäftigten Kräfte wieder auf die Hallen umverlagert werden, da der starke Funkenflug nachgelassen und das Feuer in die Halle zurück gedrängt werden konnte, so dass die Paletten nicht mehr in Gefahr waren. Die gefährdeten Fahrzeuge wurden inzwischen durch Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe außer Gefahr gebracht.
Gegen 8 Uhr trafen genügend Schaummittel ein, so dass ein umfassender Angriff von allen Seiten der Hallen gefahren werden konnte. Erst hiernach konnte Feuer unter Kontrolle gemeldet werden.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis ca. 17 Uhr am Freitag Nachmittag hin. Der gesamte Müll musste aus der einsturzgefährdeten Halle ausgeräumt und abgelöscht werden.
Während des gesamten Einsatzes wurden Messproben in verschiedenen Bereichen des Umlandes gezogen. Die Bevölkerung wurde gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Nach Auskunft der Polizei wird der Schaden auf 4-7 Millionen Euro geschätzt, die Hallen werden voraussichtlich abgerissen werden müssen.
Am kommenden Montag sollen die Ermittlungen des Landeskriminalamtes beginnen.
Video des Brandes beim SWR
Einsatzkräfte
Fahrzeuge: DLK ZW-34, ELW ZW-12, GW-AS ZW-56, KdoW ZW-10, LF ZW-44, MeF-G ZW-58, MTF ZW-19, MZF2 ZW-74, MZF3 ZW-75, TEL ZW-14, TLF ZW-23/1, TLF ZW-23/2, TLF ZW-24, TSF ZW-47/1, TSF ZW-47/2, TSF-W ZW-48
Feuerwehr: 150
Sonstige Einsatzkräfte: Berufsfeuerwehren Saarbrücken und Kaiserslautern, Freiwillige Feuerwehren Zweibrücken Land, Pirmasens, Homburg, Werksfeuerwehr BASF, Polizei, EBZ, Rettungsdienst, THW, Flughafenfeuerwehr Zweibrücken
Alarmschleifen: Gerätewarte, Mörsbach, Rimschweiler, SFI, Sirene Mörsbach, Sirene Rimschweiler, Sirene Wattweiler, Stellv. SFI, Tagesalarm, Wattweiler, Zug 1, Zug 2, Zug 3
Einsatzdauer: 56 Stunden, 30 Minuten














